Hey, sei nicht so hart zu dir selbst

“Bei denen ist ja immer alles rosarot. Und bunt. Und selbst wenn sie Bilder in Schwarz/Weiß zeigen, dann ist das immer so perfekt und lebensfroh. Herr und Frau Krauss müssen immer total gut drauf sein. Viel Geduld mit den Kindern, immer ein Lächeln auf den Lippen, nie gestresst oder genervt. Ich glaube bei denen scheint immer die Sonne, die haben es total leicht im Leben, alles fliegt ihnen in den Schoß. Und Probleme kennen die nicht. Bei denen ist es auch immer aufgeräumt und geputzt, in dem Haus kann man bestimmt vom Boden essen so sauber sieht es auf den Bildern aus. Jeden Tag stehen frische Smoothies mit ordentlich Vitaminen auf dem Tisch und natürlich wird immer frisch gekocht. Und die Blumen nicht zu vergessen. Sagte ich schon, daß Herr und Frau Krauss Probleme  sicher nur von anderen kennen und mit einem Dauergrinsen durch das Leben gehen?” So oder ähnlich könnten manche Leute kritisch anmerken, die meinen Blog lesen. Oder einen der vielen anderen schönen Familien-Blogs, die es so gibt.

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Doch will ich meine schlechten Tage und Probleme mit meinen Lesern teilen? Nein, ich möchte das nicht. Mein Blog soll für meine Leser eine kleine Auszeit im Alltag sein, wie Zeitschriften lesen. Möchte ich die harte Wahrheit des Alltags unserer Welt, dann lese ich eine Tageszeitung. Möchte ich aber gute Laune bekommen, dann nehme ich mir eine schöne Zeitschrift und blättere darin oder lese in einem meiner Lieblings-Blogs.

 

Auch bei uns gibt es Tage, Wochen, Phasen, in denen nichts so läuft wie man es sich vorstellt. Man irgendwie so in der Luft hängt, aber nicht hoch genug um das nächste Ziel in der Ferne zu sehen. Und gerade ist wieder so eine Phase. Darum höre ich momentan so gerne “Hey”, das aktuelle Lied von Andreas Bourani.

 

“Wenn das Leben grad zu allem schweigt
dir noch eine Antwort schuldig bleibt
dir nichts andres zuzurufen scheint als Nein
Es geht vorbei.

 

Wenn der Sinn von allem sich nicht zeigt
sich tarnt bis zur Unkenntlichkeit
wenn etwas hilft mit Sicherheit, dann Zeit
Es geht vorbei, es geht vorbei.

 

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
es ist ok wenn du fällst
auch wenn alles zerbricht
geht es weiter für dich.

 

Hey, sei nicht so hart zu dir selbst
auch wenn dich gar nichts mehr hält
du brauchst nur weiter zu geh’n
komm nicht auf Scherben zum steh’n.” (Andreas Bourani)

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Was für ein Text. Eine Ode an das eigene “ich”, nicht ganz so streng mit sich selber zu sein. Auch mal abzuwarten, auch wenn es länger dauert. Eine Hymne auf Unperfektheit und Umwege. Macht aus dem was ihr habt das Beste, lebt im Jetzt und nicht in der Zukunft scheint Andreas Bourani uns zuzurufen. Das nehmen wir uns ganz fest zu Herzen. Und versuchen es dann doch mal mit einem Lächeln, denn mit guter Laune und positiven Gedanken zeigt sich der richtige Weg vielleicht schneller. Darum schreibe ich auch am liebsten über die schönen Dinge des Lebens.

 

♥-liche Grüße, Frau Krauss

 


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