Hallo neues Jahr // Ein Blick

Ich wünsche euch ein frohes, neues Jahr, da bin ich wieder! Aktuell treibe ich irgendwo zwischen After-Feiertags-Bubble, frischem Alltag, totaler Motivation, Januar-Blues und Corona-Depression hin und her. Der ach so ruhige Januar würde gerne mit allerlei schönen Aktivitäten gefüllt werden wie Theaterbesuchen, Essen im Restaurant, Treffen mit Freundinnen im Café, Trampolinhalle mit den Kindern, … Doch ich halte mich zurück, lege lieber noch einmal die Füße auf dem Sofa hoch und greife zu einem Buch. Hoffentlich ist der Corona-Spuk bald vorbei. Wir sprechen in der Familie gerade viel von dem Januar vor 2 Jahren, was wir so gemacht haben, als wir noch nicht wussten was uns da bevor steht.

Das letzte Jahr hat nicht ganz so geendet wie ich mir das gewünscht habe, mich hat ein sehr starker Schnupfen ziemlich aus der Bahn geworfen und 2 Wochen ein Höchstmaß an Erholung von mir eingefordert. Vielleicht waren es aber auch nur mein komplett erschöpfter Körper und mein so leerer und gleichzeitig unruhiger Geist, die mir den Schnupfen als Bremse geschickt haben. 2021 war einfach zu fordernd. Wenn ich ganz ehrlich bin, hatte ich schon nach dem Ende unserer Sommerferien im September gespürt, dass ich weder so richtig ausgeruht noch voll bei Kräften war. Darum plane ich auch für 2022 keine großen Ziele. Nur ganz kleine, die mir aber dabei helfen mich selber mehr um mich zu kümmern. Self Care heißt das Zauberwort! Nicht neu, aber wichtiger denn je.

Ich habe angefangen Listen für das Jahr 2022 zu schreiben. Mit all den Dingen, die ich privat und beruflich rechzeitig machen, ankündigen, einsteuern kann und die mich somit nicht mehr so viel Zeit, Kraft oder Gedanken kosten. Ich will weg von dem Mental-Overload, den ich 2021 (und eigentlich auch schon einige Jahr mehr) mit mir herum geschleppt habe. Die Listen liegen auf meinem Rechner, jeder Monat kann jederzeit weiter gefüllt werden. Es tut so gut Dinge aus meinem Kopf in der Datei abzulegen und schon einmal gedanklich durch das Jahr 2022 zu reisen.

Dazu habe ich mir für die ersten drei Monate ein paar Ziele rund um Self Care gesetzt. Ziele, die sich ausschließlich um mich und mein Wohlbefinden drehen. Bei der Definition von Zielen ist es für mich hilfreich mich an der SMART-Methode zu orientieren. Das ist ein Kriterienraster, das an definierte Ziele angelegt ist um sie auch möglichst zu erreichen. Jeder Buchstabe steht für ein Kriterium: S = spezifisch, M = messbar, A = attraktiv, R = realistisch, T = terminiert. Ich überprüfe meine Ziele jeden Monat und wenn es sich richtig anfühlt, mache ich weiter oder weite sie aus. Aber alles in kleinen Dosen, sie sollen ja zu meinem Wohlbefinden beitragen. Zu meinen Self Care-Zielen im Januar gehört zum Beispiel jeden Tag 15 Minuten lesen, an drei Wochentagen einen grünen, selbstgemachte Smoothie als Frühstück trinken und an drei Wochentagen abends 30 Minuten joggen gehen.

Jetzt setze ich mich gleich mit meiner kleinen Tochter zusammen und wir sprechen noch einmal ihre Themen für die Biologie-Arbeit am morgigen Tag durch. Das Schulleben hat uns seit Montag wieder fest im Griff, aber es ist besser als im Januar vor einem Jahr. Überhaupt war auch unsere Silvesterfeier mit lieben Menschen ein wunderschönes Fest und wieder so viel erfüllender als unser Start in 2021. Wir sind auf dem richtigen Weg, es geht bergauf! In diesem Sinne, startet gut in das neue Jahr!

Herzliche Grüße, Frau Krauss

P.S. Wenn du ein (paar) Blicke in meinen Alltag aus dem vergangenen Jahr lesen möchtest, dann bitte hier entlang. Viel Spaß!


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