Roller Girl //5 Dinge, die meinen Kinder gerade gute Laune machen

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Rollschuh laufen: Draußen in der Frühlingssonne, alleine oder mit Freundinnen. Dazu holen sie ihre iPods raus, machen Musik an und überlegen sich einen Tanz. Oder wir gehen sonntags mal auf einen leeren Parkplatz, damit sie richtig Schwung nehmen und lange Strecken rollern können. Die bunten Rollschuhe, wie ich sie als Kind schon getragen habe, sind wieder zurück und stellen die Inlineskates in den Schatten. Alles kommt wieder!

Kino: Der Film “Rocca verändert die Welt” ist eine moderne Pippi Langstrumpf-Geschichte, die in Hamburg spielt. Rocca kommt zu ihrer Oma nach Hamburg weil ihr Vater gerade als Astronaut auf der ISS im Weltraum ist. Ihre Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben. (Wir Eltern haben in dem Film alle die eine oder andere Träne verdrückt.) Sie möchte ihr Abitur machen um auch Astronautin zu werden und kommt neu in die 5. Klasse. Als ihre Oma stürzt, weil sie sich vor einem Eichhörnchen in ihrem Schlafzimmer erschreckt, das Rocca gerade gesund pflegt, muss die Oma ins Krankenhaus. Und Rocca ist alleine zu Hause. Wie Pippi kommt auch Rocca ganz gut alleine klar, nur die Erwachsenen wollen das nicht so verstehen, vor allem die Dame vom Jugendamt nicht. So organisiert Rocca mal eben ein Kindermädchen-Casting. Sie kämpft in ihrer Klasse gegen Mobbing und hilft Obdachlosen. Und sie verändert damit ein klein wenig Die Welt. Mein Lieblings-Dialog im Film: “Hast du gar kein keine Angst?” “Ja würde das was bringen?” “Nein.” “Siehst du!”

Hockey/ Sport im Verein: Unsere Fräulein Krauss spielen seit drei Jahren Hockey und haben sehr viel Spaß dabei. Nicht nur am Sport selber sondern auch mit ihren Mannschaftskameradinnen. Da sind schon richtig dicke Freundschaften entstanden. Es ist toll neben der Schule noch eine weiter Gemeinschaft zu haben, in der man sich wohl fühlt. Beim Sport lernt man gemeinsam zu verlieren und gemeinsam zu gewinnen. Man ordnet sich unter im Dienst der Mannschaft, darf seine Stärken aber auch ausleben für die Mannschaft. Als wir im vergangenen September von Bayern nach Baden-Württemberg gezogen sind, war der Sport eine große Hilfe um in der neuen Stadt gleich wieder Anschluss in einer Gemeinschaft zu finden. Und auch wir Eltern konnten neue Kontakte knüpfen. Klar kostet es Zeit und den ein oder anderen gebackenen Kuchen wenn man Mitglied in einem Verein ist, aber es macht auch Spaß mit den Kindern gemeinsam ihr Hobby zu erleben. Ich nutze jetzt die Zeit während dem Hockey-Training der Kinder unter der Woche und gehe im Wald beim Vereinsgelände joggen. Bewegung ist ansteckend.

Sportvereine erleben momentan wieder einen sehr großen Zulauf habe ich in der Zeitung gelesen. Das ist toll! Im Hockey-Club stehen in diesen Tagen die Mannschaftsprojekte an, alle zusammen machen die Anlage fit für die Feldsaison. Platz putzen, neue Bäume pflanzen, Bierbänke streichen und dabei Spaß haben. Wir können euch einen Mannschaftssport im Verein nur empfehlen!

Eigene Filme drehen mit Playmobil: Wir konnten in unsere Mini-Übergangs-Wohnung nicht viel mitnehmen weil der Platz sehr knapp ist. Aber die Playmobil-Häuser der Fräulein Krauss, die Schule, die Finca und zwei Kisten voller Zubehör sind dabei. Und die sind Kulissen für Kurzfilme, die die Kinder nachmittags mit Leidenschaft drehen. Die Filmtitel werden auf Papier geschrieben und abgefüllt während Musik vom CD-Player im Hintergrund läuft. Die einzelnen Szenen werden dann in oder vor den Häusern aufgebaut. Das eine Fräulein spricht Dialoge während das andere Fräulein filmt. Mit unserem Familien- iPad filmen sie alle Szenen und schneiden später in iMovie den Film zusammen. Das geht ganz kinderleicht und das Ergebnis ist (fast) Oskar-verdächtig!

Plastik fasten: Das große Fräulein Krauss brachte kürzlich einen Liederzettel aus dem Schulgottesdienst mit nach Hause. Vorne drauf stand das Motto des Schulgottesdienstes zu Beginn der Fastenzeit: “Plastik fasten”. Eine tolle Idee die Fastenzeit aus diesem Blickwinkel zu betrachten!

Und so gehen wir jetzt gemeinsam durch unseren Alltag und versuchen auf Plastik so gut es geht zu verzichten. Bis Ostern wollen die Kinder sich ganz streng daran halten. Bis dahin gibt es kein Melonen-Eis-am-Stil aus dem Supermarkt, obwohl es das absolute Lieblingseis ist, sondern ein Schleckeis in der Waffel vom Eisstand um die Ecke. Seit Wochen nehmen wir unsere eigenen Beutel für Obst und Gemüse mit zum Markt. Im Supermarkt legen wir nur noch Joghurt in Gläsern in den Einkaufswagen. Und wir kaufen keine Salami-Würstchen im Supermarkt, auch wenn die Fräuleins richtig Lust darauf haben, weil die Würstchen in einer Plastikverpackung sind. Wir warten bis wir ein paar Tage später beim Metzger vorbei kommen und unverpackte Würste kaufen können. Wir sammeln unseren Biomüll über den Tag in einer Schüssel und bringen ihn abends in die Biotonne vor dem Haus. So haben wir weniger Hausmüll in Plastikbeuteln. Und Zahnbürsten aus Bambus stehen jetzt im Badezimmer, die sehen richtig cool aus. An das Thema Tintenpatronen möchte sich das große Fräulein Krauss auch mal wagen. Sie hat das Glück einen eigenen Spint im Klassenzimmer zu haben, so kann sie das Tintenfass dort aufbewahren. Und wir sprechen mit dem kleinen Fräulein Krauss darüber wieviel Gutes sie für die Umwelt tuen kann wenn sie die Kleider, Fahrräder, Hockeyschläger, etc. von ihrer großen Schwester übernimmt. Es ist toll zu erleben, wie wichtig den Kinder das Thema ist und mit welcher Überzeugung sie den Umweltschutz leben.

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-liche Grüße, Frau Krauss

Text: Ann-Cathrin Krauß

Fotos: Thorsten Krauß


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