Den Bosch / Ein Kurz-Tripp nach Holland

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In den Herbstferien der Fräulein Krauss sind wir Ende Oktober nach Holland gefahren und haben bei strahlendem Sonnenschein ein paar Tage in dem süßen Städtchen Den Bosch (in der offiziellen Version S’Hertogenbosch genannt) verbracht. Herr Krauss ist regelmäßig zum Arbeiten dort und wir wollten uns mal anschauen wie es sich dort so leben lässt. Ich war begeistert, die Holländer wissen einfach wie man es sich schön macht und gut gehen lässt.

Unser Apartment lag mitten im Zentrum, umgeben von kleinen Cafés, Restaurants und schönen Geschäften. Hier blüht die Einzelhandelslandschaft noch so richtig, selten habe ich so viele wunderbare und individuelle Läden neben einander gesehen.

Während Herr Krauss tagsüber gearbeitet hat, haben die Kinder und ich einfach mal ganz entspannt in den Tag hinein gelebt. Nach all den stressigen Wochen voller Handwerker-Termine im Haus, Schulalltag und Job war es genau das, was wir gebraucht haben. Das Frühstück gab es in der perfekt eingerichteten und sehr stylischen Ferienwohnung, das Mittagessen haben wir in einem der vielen Cafés vor der Haustür eingenommen. Abends sind wir dann zusammen mit Herrn Krauss essen gegangen oder haben selber gekocht. Der Wochenmarkt hatte so einiges zu bieten von Gemüse, Obst, jeder Menge Fisch bis hin zu frischen Waffeln.

Überhaupt tickt das Leben in Holland von außen betrachtet etwas entspannter als in Deutschland. Die Leute fahren fast alle mit dem Fahrrad, auch Herr Krauss hat inzwischen sein eigenes Fahrrad vor Ort. Die viele frische Luft und Bewegung scheint glücklich und gute Laune zu machen. Kinder sind überall willkommen und gehören einfach dazu, egal ob im Café, bei einer Bootsfahrt auf den Krachten oder in den Läden, sie werden ganz anders angesprochen und wertgeschätzt als ich das aus Deutschland kenne. Man nimmt sich generell viel mehr Zeit für die Familie, die Work-Life-Balance haben die Menschen in den Niederland schon viel besser verinnerlicht.

Neben stilvollem Design mag man es in Den Bosch auch bunt und süß. Wir haben die für Den Bosch typischen “Bosche Bollen” probiert, eine Art Windbeutel mit Schlagsahne und Schokoüberzug. So gut! Die Fräulein Krauss waren ganz angetan von den schönen Süßwarengeschäften, die uns alle an den Laden aus “Pippi Langstrumpf” erinnert haben. Natürlich durfte sich jedes Kind eine Tüte mit Leckereien zusammen stellen. Auch die auf Instagram gerade so getypten Trockenblumen und getrockneten Gräser gibt es überall zu kaufen.

Den Bosch bietet keine großen oder bekannten Sehenswürdigkeiten, aber viele wunderbare kleine Gassen und liebevoll gestaltete Ecken. Es gibt ein paar Museen und eine schöne Kathedrale. Auf jeden Fall lohnt sich eine Bootstour durch die Kanäle der Stadt, man fährt auch unter den Häusern hindurch. Wir haben am Morgen von Halloween die Bootsfahrt gemacht, für die Kinder war es eine perfekte Einstimmung auf den Abend, ich fand es einfach sehr interessant.

Neben unserem und vier weiteren schönen Apartments, hat “The Duke” auch ein kleines Hotel mit 16 Zimmern. Wer Glück hat kann das Zimmer “St. John Suite” mit Blick auf die Kathedrale mieten, besonders bei Nacht ein toller Anblick. Anders als in Deutschland ist das Hotel nicht in einem eigenen Haus untergebracht, sondern die zwei obersten Stockwerke mehrerer Häuser wurden miteinander verbunden. Morgens bietet das kleine Hotel ein leckeres Frühstück an. Abends braucht man nur vor die Tür zu treten und in eines der Restaurants drum herum zu gehen. Im Sommer ist die Straße voller Menschen, die Freunde treffen und draußen essen. Das Essen in Den Bosch ist übrigens sehr lecker, es gibt noch eine kulinarische Welt neben Frietjes!

Lust auf einen Kurz-Trip nach Den Bosch bekommen? Erzähle mir doch davon wenn du dort gewesen bist!

♥-liche Grüße, Frau Krauss 

Text & Fotos: Ann-Cathrin Krauß



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